vorzüglichstes Mangold-Kartöffelchen-Curry aus dem Wok

Unserem Mangold scheint diese Hitze ganz besonders zu gefallen, denn er wächst immer schneller und höher der Sonne entgegen.
Das heißt für mich: (schnell und extra viel) ernten – (lecker) kochen – (gemeinsam) genießen
Zusammen mit den kleinen süßen Kartöffelchen, die ich vor kurzem entdeckt habe, dürfte dem Genießen am Ende auch nichts mehr im Wege stehen.
Da es (auch heute – und natürlich morgen … ) heiß ist, lassen wir den Herd aus und stöpseln den Wok ein, der schneller heiß ist und unser Essen in null Komma nix fertig gart.
Natürlich kommt da wo mit einem Wok gekocht wird am Ende auch Wok-Essen raus!
Deshalb gibt es heute…

vorzüglichstes Mangold-Kartöffelchen-Curry.

Zum Nachkochen, für vier Personen braucht ihr:
…aus dem Gemüse- und Obstregal:
Mangold
200g braune Champignons
3 Mai-Rübchen
1/2 Chili
2 Stangen Zwiebelschlauch (auch Frühlingszwiebel genannt;))
2 Knoblauchzehen
500g kleine Kartöffelchen
…aus dem Gewürzregal:
1 Tl Pariser Pfeffer
1 Tl Paprikapulver
1/2 Tl gemahlenen Koriander
1/4 Tl Kurkuma
3 Tl Currypulver
1Tl Raz el Hanout
1/2 Tl Kreuzkümmel
Pfeffer
…außerdem noch:
3 El Keimöl
by Julia
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Damit nicht noch mehr Hitze entsteht, indem der heiße Wo ohne Aufgabe vor sich hinglüht, bereiten wir heute (sonst natürlich auch, aber heute eben besonders gründlich) alles vor, was vorzubereiten geht.
Wir beginnen mit den Pilzen, denn sie mögen es eigentlich ganz gerne geschnitten ein bisschen auf einem schönen Teller zu liegen und ihr Dasein zu genießen. So können sie ihr leckeres, waldiges Aroma noch besser entfalten und ihr ganzes von Gott gegebenes Potential präsentieren.
Also lange Rede kurzer Sinn: wir schneiden die Pilze in Scheiben und legen sie auf einem Teller beiseite.
Als nächstes kümmern wir uns um den sonnenverliebten Mangold.
Ihn behandeln wir in zwei Etappen. Zuerst schneiden wir die Stiele ab.
Diese schneiden wir dann in feine Streifen und spülen sie gut mit Wasser ab, damit auch wirklich alle Erdreste und eventuellen Tiere nicht mit im Topf landen. Die Blätter dritteln wir einmal längs und schneiden dann schmale Streifen, die wir auch, wie Salat, in kaltem Wasser waschen.
Die zarten Mairübchen schälen wir und schneiden sie in kleine Würfel.
Auch die Chili, den Knoblauch und die Frühlingszwiebel hacken wir klein und stellen sie bis zu ihrem Einsatz beiseite.
Nun geht es los:
Wir drehen den Wok auf und braten Chili, Knoblauch und Frühlingszwiebel in 3El Keimöl an.
Achtet dabei darauf, dass es nicht zu heiß wird und alles anbrennt.
by Julia
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Als nächstes gesellen sich nun die klein geschnittenen Mangoldstiele ca. 2 Minuten dazu.
Da diese nicht lange ohne ihre Blätter  sein wollen, geben wir auch diese, genau wie auch die geviertelten Kartöffelchen, in den Wok.
Darüber streuen wir alle Gewürze und lassen sie kurz mit anbraten, damit sich die Aromen richtig entfalten können.
by Julia
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Nach dem der Brutzelvorgang beendet ist, geben wir ca 400 ml Wasser dazu und lassen alles bei geschlossenem Deckel so lange köcheln, bis die Kartöffelchen gar gekocht sind.
Zum Schluss binden wir alles mit Stärkemehl (2 TL Stärkemehl mit gaaaanz wenig kaltes Wasser verrühren und dann in die KOCHENDE Soße einrühren).
Wenn die Soße dann die richtige Konsistenz hat, können wir alles noch einmal abschmecken und gegebenenfalls mit Curry, Salz,…. nachwürzen.
by Julia
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So und jetzt nichts wie runter vom Wok, Stecker aus der Steckdose, raus aus der heißen Küche und rein mit dem leckeren Zeug in den leeeeeren Bauch.
Dazu passt Raita: Joghurt mit Gurkenstückchen und frischer Minze vermischt.
Ich wünsche euch ein abkühlendes leichtes Sommergewitter
und einen guten Appetit.
Eure Julia.
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